Projekt Breast Prosthesis,
«Modell Paula»

Ausgangslage

In vielen Regionen der Welt wie auch in Palästina leben zahlreiche brustamputierte Krebspatientinnen, die keinen Zugang zur Wiederherstellungschirurgie haben und sich die handelsüblichen Brustprothesen auch nicht leisten können.
Unter diesen Frauen leiden viele an ihrer äusserlich sichtbaren Versehrtheit. Zudem kann der fehlende Brustersatz zu chronischen, lebenslangen Haltungsschäden führen.
Frau Paula Jacob und Herr Schunke aus der Schweiz haben eine Brustprothese aus preisgünstigen Materialien entworfen, Prototypen hergestellt und weiterentwickelt. Aufgrund der einfachen Herstellung und der unkomplizierten Handhabung hat sich medipalestine dafür interessiert.
Die beiden Schöpfer stellen uns ihr Konzept gerne zur Verfügung. Mitglieder des Vereins werden von ihnen im Herstellungsprozess geschult und können das erworbene Knowhow an lokale gemeinnützige Organisationen bzw. an geschickte Schneiderinnen in verschiedenen Regionen der Welt weitergeben.
Somit ist es möglich, betroffene Frauen mit erschwinglichen Prothesen zu versorgen.
Im Jahr 2013 beginnt medipalestine mit der Umsetzung des Projektes in Palästina.
Der Verein evaluiert Beschaffungswege für geeignete Materialien, dokumentiert die handwerkliche Fertigung und instruiert die Anpassung der Prothesen an die Trägerinnen.
Einheimische Näherinnen werden in der Herstellung dieser speziellen Einlagen für vorhandene Büstenhalter geschult. medipalestine ist daran, die Finanzierung des Projektes aufzubauen und zu sichern.

Aufklärungskampagne über Brustprothesen in Palästina:
youtube.com/brustprothesen

„Zahlreiche brustamputierte Krebspatientinnen auf der Welt können sich die handelsüblichen Brustprothesen nicht leisten“